
Sexuelle Bildung - kein Raum für Rassismus
Die lange und schmerzhafte Tradition von Rassismus und Kolonialisierung haben in der Darstellung von Sexualität diskriminierende Bilder hinterlassen, mit denen junge Menschen auch in der Gegenwart häufig konfrontiert werden. Zudem sind die Lebensrealitäten von jungen Schwarzen sowie indigenen Menschen und People of Color (BIPoC[1]) in der sexuellen Bildung häufig unterrepräsentiert.
Wir wünschen uns mehr Sichtbarkeit von BIPoC-Perspektiven in der sexuellen Bildung. Das bedeutet für uns als Netzwerk, unsere Rolle als Fachkraft sowie unsere Methoden kontinuierlich rassismuskritisch zu reflektieren und die Perspektiven von jungen BIPoC stärker in unsere Konzepte einzuarbeiten.
Zudem bedeutet es, rassistische Sprache sowie Stereotype zu erkennen und uns weiterhin solidarisch zu positionieren. Denn wir wünschen uns, dass selbstbestimmte Sexualität frei von rassistischen Bildern und Stereotypen entwickelt werden kann.